Verknüpfung Gehirn & Bewegung
Warum motorische Aktivität das Lernen verbessert.
Was bedeutet Verknüpfung Gehirn & Bewegung?
Bewegung unterstützt Lernen, weil motorische Aktivität Gehirnregionen aktiviert, die für Aufmerksamkeit, Gedächtnis, exekutive Funktionen und Motivation wichtig sind. Lernen durch Bewegung nennt man auch motorisch-kognitives Training.
Typische Merkmale
- Erhöht Durchblutung und Sauerstoffversorgung
- Aktiviert Aufmerksamkeit und Konzentration
- Fördert Gedächtnisbildung
- Unterstützt exekutive Funktionen
- Verbessert Stimmung und Motivation
Wie wirkt sich das auf das Lernen aus?
Fehlende Verbindung von Gehirn und Bewegung zeigt sich durch Trägheit oder Unkonzentriertheit, sinkende Motivation nach längerer Sitzzeit, abnehmende Arbeitsgedächtnisleistung, steigende Frustration und motorische Unruhe während Lernphasen.
Unterschied der Begriffe
Ergänzung
Bewegung ersetzt keine Lerninhalte, unterstützt jedoch die kognitiven Prozesse und Lernbereitschaft.
Wie können Eltern unterstützen?
- Lernrhythmus mit Bewegungspausen planen
- Lerninhalte mit körperlicher Aktivität verbinden
- Multisensorisches Lernen integrieren
- Aufwärmübungen einbauen
- Fein- und Grobmotorik trainieren
Häufige Fragen zu Verknüpfung Gehirn & Bewegung
Wie kann Bewegung das Lernen verbessern?
Kurze Bewegungspausen zwischen Lernphasen, Lernspiele die Körper und Kopf aktivieren, sportliche Aktivierung vor schwierigen Aufgaben, Balancieren oder Hüpfen beim Lernen.
Verwandte Begriffe
Quellen
- Diamond, A. (2013). Executive Functions
- Ratey, J. J. (2008). Spark: The Revolutionary New Science of Exercise and the Brain
- Spitzer, M. (2012). Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens
- Hasselhorn, M. & Gold, A. (2017). Pädagogische Psychologie
Autorin: Christine Grimm, ganzheitliche Lernexpertin – Lernen einfach erleben
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