Körperwahrnehmung
Den eigenen Körper spüren und steuern.
Was bedeutet Körperwahrnehmung?
Körperwahrnehmung beschreibt die Fähigkeit, den eigenen Körper zu spüren und Bewegungen bewusst wahrzunehmen. Kinder mit guter Körperwahrnehmung können ihre Energie gezielter einsetzen.
Typische Merkmale
- Stabile Sitzhaltung
- Sichere Stiftführung
- Ruhigeres Arbeiten
- Bessere Koordination
- Weniger Unruhe
- Bessere Orientierung im Heft
Wie wirkt sich das auf das Lernen aus?
Eine gute Körperwahrnehmung unterstützt ruhiges Sitzen, Stifthaltung, Koordination, Konzentration, Bewegungssteuerung und Orientierung im Raum.
Differenzierte Betrachtung
Körperwahrnehmung hängt mit weiteren Systemen zusammen.
- Gleichgewichtssinn
- Propriozeption
- Körperschema
- Grobmotorik
- Feinmotorik
- Koordination
Unterschied der Begriffe
Konzentration
Unruhe kann auch aus fehlender Körperwahrnehmung entstehen und nicht nur aus mangelnder Konzentration.
Wie können Eltern unterstützen?
- Barfuß laufen
- Bewegungsspiele
- Balancieren
- Klettern
- Körperübungen
- Entspannungsübungen
- Druck- und Widerstandsübungen
Häufige Fragen zu Körperwahrnehmung
Warum ist Körperwahrnehmung wichtig?
Kinder mit guter Körperwahrnehmung können ihre Energie gezielter einsetzen und sich besser konzentrieren.
Verwandte Begriffe
Quellen
- Ayres, A. J. (2002). Bausteine der kindlichen Entwicklung
- Kiphard, E. J. (2000). Motopädagogik
- Zimmer, R. (2010). Handbuch Bewegungserziehung
Autorin: Christine Grimm, ganzheitliche Lernexpertin – Lernen einfach erleben
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