Metakognition
Über das eigene Lernen nachdenken.
Was bedeutet Metakognition?
Metakognition beschreibt die Fähigkeit, das eigene Denken und Lernen bewusst wahrzunehmen, zu planen und zu reflektieren. Sie ist ein Schlüssel für selbstgesteuertes Lernen.
Typische Merkmale
- Eigene Lernprozesse reflektieren
- Strategien bewusst wählen
- Ergebnisse selbst überprüfen
- Lernziele setzen
Wie wirkt sich das auf das Lernen aus?
Metakognitive Fähigkeiten helfen bei Lernorganisation, Strategiewahl und Selbststeuerung – und gelten als einer der stärksten Einflussfaktoren auf Lernerfolg.
Differenzierte Betrachtung
Metakognition kann beeinflusst werden durch:
- Alter und Entwicklungsstand
- Exekutive Funktionen
- Selbstwirksamkeit
- Lernerfahrungen
Wie können Eltern unterstützen?
- Lerntagebücher führen
- Gemeinsam Lernziele setzen
- Nach dem Lernen reflektieren: Was hat geholfen?
- Strategien bewusst benennen
Häufige Fragen zu Metakognition
Ist Metakognition dasselbe wie Lernstrategie?
Nein. Lernstrategien sind die Werkzeuge, Metakognition ist die Fähigkeit, bewusst zu entscheiden, welches Werkzeug wann eingesetzt wird.
Kann man Metakognition fördern?
Ja, durch Reflexionsfragen, Lerntagebücher und das gemeinsame Besprechen von Lernprozessen.
Verwandte Begriffe
- Lernstrategie
- Exekutive Funktionen
- Selbstwirksamkeit
- ADHS
- Lernprofil
- Selbstreguliertes Lernen
- Selbststeuerung
Quellen
- Flavell, J. H. (1979). Metacognition and Cognitive Monitoring
- Hattie, J. (2013). Lernen sichtbar machen
Autorin: Christine Grimm, ganzheitliche Lernexpertin – Lernen einfach erleben
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