Reflexion und Feedback
Gemeinsam über Lernprozesse nachdenken und besser werden.
Was bedeutet Reflexion und Feedback?
Reflexion und Feedback bedeutet, dass Kinder und Eltern gemeinsam über Lernprozesse nachdenken und Rückmeldungen austauschen. Ziel ist es, Lernstrategien zu verbessern, Selbstregulation zu fördern und Motivation zu steigern.
Typische Merkmale
- Lernprozess verstehen
- Fortschritte wahrnehmen
- Schwierigkeiten erkennen
- Lernstrategien anpassen
- Selbstwirksamkeit steigern
Wie wirkt sich das auf das Lernen aus?
Fehlende Reflexion zeigt sich dadurch, dass Kinder eigene Fortschritte nicht erkennen, immer gleiche Fehler wiederholen, frustriert reagieren, wenig Selbstvertrauen haben und eher mechanisch als strategisch lernen.
Unterschied der Begriffe
Keine Kontrolle
Reflexion und Feedback bedeutet nicht ständige Kontrolle oder Kritik. Es geht um Unterstützung, Orientierung und Stärkung der Eigenverantwortung.
Wie können Eltern unterstützen?
- Feste Reflexionszeiten nach Lernphasen
- Offene Fragen stellen
- Positives, konstruktives Feedback geben
- Kind in die Lösungssuche einbeziehen
- Fortschritte sichtbar machen
- Erfolgserlebnisse anerkennen
Häufige Fragen zu Reflexion und Feedback
Wie gestalte ich gutes Feedback?
Nach der Lernphase: 'Was hat gut funktioniert? Was war schwierig?' Gezielte Rückmeldung: 'Gut, dass du dran geblieben bist, trotz schwieriger Aufgaben.'
Verwandte Begriffe
- Selbstregulation
- Lernbegleitung durch Eltern
- Motivation beim Lernen zuhause
- Lernziele gemeinsam festlegen
- Fehlerkultur zuhause
Quellen
- Hattie, J. (2013). Lernen sichtbar machen
- Bandura, A. (1997). Self-Efficacy: The Exercise of Control
- Dweck, C. S. (2006). Mindset: The New Psychology of Success
- Hasselhorn, M. & Gold, A. (2017). Pädagogische Psychologie
Autorin: Christine Grimm, ganzheitliche Lernexpertin – Lernen einfach erleben
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