Sensorische Integration
Verarbeitung von Sinnesreizen verstehen.
Was bedeutet Sensorische Integration?
Sensorische Integration beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, Sinnesreize aus verschiedenen Kanälen (Sehen, Hören, Fühlen, Gleichgewicht) zu verarbeiten und zu koordinieren.
Typische Merkmale
- Überempfindlichkeit gegenüber Reizen
- Unterempfindlichkeit (sucht Reize)
- Schwierigkeiten bei der Koordination
- Probleme mit dem Gleichgewicht
Wie wirkt sich das auf das Lernen aus?
Schwierigkeiten in der sensorischen Integration können Einfluss haben auf Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Koordination – und damit auf das Lernen.
Differenzierte Betrachtung
Mögliche Zusammenhänge bestehen mit:
- ADHS
- Auditive Wahrnehmungsstörung
- Visuelle Wahrnehmungsstörung
- Frühkindliche Reflexe
- Konzentrationsprobleme
Wie können Eltern unterstützen?
- Ergotherapeutische Förderung
- Reizarme Lernumgebung
- Bewegungsangebote
- Sensorische Pausen einplanen
Häufige Fragen zu Sensorische Integration
Was ist eine sensorische Integrationsstörung?
Eine Schwierigkeit bei der Verarbeitung und Koordination von Sinnesreizen, die den Alltag und das Lernen beeinflussen kann.
Wie kann sensorische Integration gefördert werden?
Durch gezielte Bewegungsangebote, Ergotherapie und eine angepasste Lernumgebung.
Verwandte Begriffe
- Auditive Wahrnehmungsstörung
- Visuelle Wahrnehmungsstörung
- ADHS
- Frühkindliche Reflexe
- Konzentrationsprobleme
Quellen
- Ayres, A. J. (2002). Bausteine der kindlichen Entwicklung
Autorin: Christine Grimm, ganzheitliche Lernexpertin – Lernen einfach erleben
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