Ursachenorientierte Lernförderung
An den Ursachen statt an Symptomen arbeiten.
Was bedeutet Ursachenorientierte Lernförderung?
Ursachenorientierte Lernförderung bedeutet, nicht nur an sichtbaren Lernproblemen zu arbeiten, sondern die zugrunde liegenden Ursachen zu erkennen und gezielt zu unterstützen.
Typische Merkmale
- Lesen verbessern durch Wahrnehmungstraining
- Schreiben erleichtern durch Feinmotorikübungen
- Rechnen unterstützen durch Zahlverständnis
- Konzentration verbessern durch Bewegung
- Lernblockaden lösen durch Stressreduktion
Wie wirkt sich das auf das Lernen aus?
Wenn nur Symptome trainiert werden, zeigt sich oft: viel Übung ohne Fortschritt, steigende Frustration, sinkende Motivation und bestehende Probleme trotz Training.
Differenzierte Betrachtung
Ursachenorientierte Lernförderung berücksichtigt verschiedene Bereiche.
- Körperliche Voraussetzungen
- Wahrnehmung
- Emotionen
- Motivation
- Bewegung
- Lernstrategien
- Umweltfaktoren
Unterschied der Begriffe
Diagnostik
Ursachenorientierte Lernförderung ersetzt keine Diagnostik, kann aber wichtige Hinweise geben.
Wie können Eltern unterstützen?
- Lernvoraussetzungen prüfen
- Beobachtung im Lernalltag
- Ganzheitliche Förderansätze
- Kombination verschiedener Methoden
- Individuelle Anpassung
Häufige Fragen zu Ursachenorientierte Lernförderung
Was bedeutet ursachenorientiert?
Es bedeutet, zu verstehen, warum ein Kind Schwierigkeiten hat, statt nur das sichtbare Problem zu trainieren.
Verwandte Begriffe
Quellen
- Hasselhorn, M. & Gold, A. (2017). Pädagogische Psychologie
- Spitzer, M. (2012). Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens
Autorin: Christine Grimm, ganzheitliche Lernexpertin – Lernen einfach erleben
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