Digitale Medien und Lernen
Chancen und Herausforderungen digitaler Medien für das Lernen.
Was bedeutet Digitale Medien und Lernen?
Digitale Medien umfassen Geräte und Anwendungen wie Tablet, Smartphone, Computer oder Lern-Apps. Sie können das Lernen unterstützen, aber auch Konzentration und Aufmerksamkeit beeinflussen.
Typische Merkmale
- Interaktive Lernangebote
- Visuelle Darstellungen
- Spielerisches Lernen
- Individuelles Lerntempo
- Wiederholungsmöglichkeiten
- Motivation durch Abwechslung
Wie wirkt sich das auf das Lernen aus?
Digitale Medien können schnell ablenken, zu Reizüberflutung führen, die Aufmerksamkeit verkürzen, den Wechsel zu ruhigen Aufgaben erschweren, Bewegungszeit reduzieren und den Schlaf beeinflussen.
Unterschied der Begriffe
Weder gut noch schlecht
Digitale Medien sind weder grundsätzlich gut noch schlecht. Entscheidend ist die Art der Nutzung.
Wie können Eltern unterstützen?
- Feste Medienzeiten
- Klare Regeln
- Gezielte Auswahl von Lern-Apps
- Mediennutzung begleiten
- Bildschirmfreie Lernzeiten
- Alternativen anbieten
Häufige Fragen zu Digitale Medien und Lernen
Wann sind digitale Medien sinnvoll?
Bei kurzer, gezielter Nutzung, mit klaren Lernzielen, altersgerechten Inhalten und Begleitung durch Erwachsene.
Wann sind sie ungünstig?
Direkt vor den Hausaufgaben, kurz vor dem Schlafen, in Lernpausen und bei sehr langer Nutzung ohne klare Struktur.
Verwandte Begriffe
- Bildschirmzeit und Lernen
- Reizüberflutung
- Konzentrationsprobleme
- Lernmotivation
- Pause beim Lernen
- Schlaf und Lernen
Quellen
- WHO (2019). Guidelines on Physical Activity, Sedentary Behaviour and Sleep
- Hutton, J. S. et al. (2019). Screen-Based Media Use and Brain Development in Preschool Children
- Spitzer, M. (2012). Digitale Demenz
- Diamond, A. (2013). Executive Functions
Autorin: Christine Grimm, ganzheitliche Lernexpertin – Lernen einfach erleben
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