Reizüberflutung

Wenn zu viele Eindrücke gleichzeitig wirken.

Was bedeutet Reizüberflutung?

Reizüberflutung beschreibt eine Situation, in der das Gehirn sehr viele Sinneseindrücke gleichzeitig verarbeiten muss. Dazu gehören Geräusche, visuelle Eindrücke, Bewegungen, Gespräche oder auch innere Gedanken. Wenn diese Reize nicht ausreichend gefiltert werden können, fällt es schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Gerade im Schulalltag treten viele Reize gleichzeitig auf.

Typische Merkmale

Wie wirkt sich das auf das Lernen aus?

Reizüberflutung kann dazu führen, dass Kinder sich schnell ablenken lassen, Aufgaben nicht zu Ende führen, schneller ermüden, unruhig oder angespannt wirken und Informationen schlechter behalten. Besonders bei längeren Aufgaben oder komplexen Arbeitsblättern kann Reizüberflutung deutlich sichtbar werden.

Differenzierte Betrachtung

Reizüberflutung kann verschiedene Ursachen oder Einflussfaktoren haben. Diese können einzeln oder in Kombination auftreten. Eine ganzheitliche Betrachtung hilft, passende Unterstützung zu finden.

Wie können Eltern unterstützen?

Häufige Fragen zu Reizüberflutung

Ist Reizüberflutung eine Diagnose?

Nein. Reizüberflutung ist keine eigenständige Diagnose, sondern beschreibt eine Situation, in der das Gehirn Schwierigkeiten hat, viele Reize gleichzeitig zu verarbeiten.

Wie erkenne ich Reizüberflutung bei meinem Kind?

Achte darauf, ob dein Kind in reizintensiven Umgebungen unruhiger wird, sich schneller ablenken lässt oder in ruhiger Umgebung deutlich konzentrierter arbeitet.

Verwandte Begriffe

Quellen

Autorin: Christine Grimm, ganzheitliche Lernexpertin – Lernen einfach erleben

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